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Kategorie: Buchtipps

Marthe Gosteli

Wie sie den Schweizerinnen ihre Geschichte rettete

von Franziska Rogger

Marthe Gosteli ist es zu verdanken, dass die Schweizerinnen eine eigenständige Geschichte schreiben können. Sie hat die Grundlagen dafür gerettet und macht elementare Papiere der Frauen und ihrer Verbände in ihrem privaten Archiv in Worblaufen zugänglich. Geboren 1917 auf dem Bauerngut Altikofen, schien Gostelis Herkunft nicht geeignet, Frauenstimmrechtlerin zu werden und 1971 im entscheidenden Moment als Präsidentin der «Arbeitsgemeinschaft der schweizerischen Frauenverbände» an der Spitze der Frauenbewegung zu stehen. Doch sie hatte sich stets eigene Urteile erlaubt. Dabei schöpfte sie ebenso aus der Tradition der verantwortungsvoll bewahrenden Bauern wie aus der Innovation der sich auflehnenden starken Frauen.

215 Seiten, gebunden, Fr. 39.00

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So kocht Umbrien

Gerichte und Geschichten von Tanten und Typen aus Italiens Mitte

von Daniela und Felix Partenzi

Hinreißende Familienanekdoten und stimmungsvolle Fotografien entführen den Leser nach Umbrien, das grüne Herz Italiens. Mit viel Humor porträtiert Daniela Partenzi ihre Verwandten, die in dieser lieblichen Hügellandschaft leben: eigenwillige, erdverbundene Zeitgenossen, deren Leidenschaft in erster Linie dem Sammeln und Zubereiten von Lebensmitteln gilt. Und der Familie natürlich! Felix Partenzi fotografierte die köstlichen Rezepte, die seit Generationen im Kreis der Lieben kredenzt werden, deren Urheber und das schöne Umbrien. Dieses Buch ist ein wahres Familienprojekt, hier wird zusammen gekocht, genossen, geschrieben und zuweilen auch gestritten, sonst wäre es nicht authentisch!

192 Seiten, reich bebildert, gebunden, Fr. 33.40

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Tonkunst macht Schule

150 Jahre Musik-Akademie Basel

1867 – 2017

hrsg. von Martina Wohthat

Eine Institution im Wandel der Zeit ? Zum 150-jährigen Jubiläum der Basler Musikschule als Keimzelle der heutigen Musik-Akademie greifen die hier versammelten Essays prägnante Themen zur Musikausbildung und Musikaufführung auf. Sie erzählen von den künstlerischen Persönlichkeiten, die das Haus an der Leonhardsstrasse zu einer der ersten Adressen in Sachen Musik machten. Denn hier wirkten mit Hans Huber, Hermann Suter, Felix Weingartner und Paul Sacher Direktoren, die das Basler Konzertleben nachhaltig prägten und berühmte Interpreten wie Ferruccio Busoni, Paul Baumgartner und Pierre Boulez nach Basel holten.

437 Seiten, gebunden, Fr. 49.00

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1 Kilo Kultur

Florence Braunstein / Jean-François Pépin

Das wichtigste Wissen von der Steinzeit bis heute

1 Kilo KulturWie schwer wiegt Allgemeinbildung? Ziemlich schwer, denn sie erleichtert Schule, Studium, Beruf, Flirt und Smalltalk, und sie wiegt jetzt genau 1 Kilo.
Das „Kilo Kultur“ gibt einen Überblick über die gesamte Kulturgeschichte der Menschheit von der Vorgeschichte bis heute. Es lässt sich als spannender Crash-Kurs von vorne bis hinten lesen, aber es ermöglicht durch die klare Gliederung nach Epochen, Ländern und Kulturformen – Philosophie, Literatur, Musik, Architektur, Malerei u. a. – auch den gezielten Zugriff auf einzelne Themen. Das erste Kilo, das Flügel verleiht.

„Ein Sack voller Wissen, das man zur Belehrung wie Unterhaltung nutzen kann“

1296 Seiten, gebunden, Fr. 36.90

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Zwischen Stadt und Berg

 

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Das Leben in zwei Welten

erzählt von Heinz und Yvonne Weidkuhn

Die Geburt ist die Stunde null jeden Lebens. Was die Eltern vorher erlebt haben, wissen die Kinder häufig nicht. Um diese Lücke in unserer Familie zu beseitigen, entstand die kleine Sammlung von „Papas Geschichten“ für familieninternen Gebrauch.
Unterdessen sind die Geschichten über das Familiäre hinausgewachsen und heißen jetzt „Zwischen Stadt und Berg“. Einige davon sind auch volkskundlich aufschlussreich. Der Wahrheitsanteil beträgt 100%. Erzählt werden die spannenden, vergnüglichen Geschichten von einem Ehepaar, er Lehrer, sie Hebamme, die, statt nach Afrika, wie ursprünglich geplant, aus der Stadt in die Berge flüchteten und dort sesshaft wurden, ohne dabei die Stadt ganz aus den Augen zu verlieren.

240 Seiten, kartoniert, Fr. 19.80

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Basel und seine Wirtschaft

Basel und seine WirtschaftEine Zeitreise durch 2000 Jahre
Heinz Polivka

Unsere Zeitreise beginnt mit einer keltischen Handelsniederlassung auf dem «alten Gaswerkareal». Diese nutzte die günstige geografische und topografische Lage des Basler Siedlungsplatzes. Die erste Anlage zur heutigen Stadt finden wir im 8. Jh. auf dem Münstersporn mit einer Bischofsresidenz. Nach Erweiterungen ins Birsigtal wurde sie Ende 11. Jh. mit dem Bau einer Stadtmauer zur Stadt. Damit wechselte die bisherige Hof- zu einer Stadtwirtschaft. In diese Zeit fällt auch die Entstehung der Zünfte.
 1386 verpfändete der verschuldete Bischof seine Stadtprivilegien an den zünftigen Rat.
 Im 15. Jh. erhielt die Stadt bedeutende wirtschaftliche Impulse durch das Konzil (1431–1448), durch das Messeprivileg (1471), durch ihre Bürgeruniversität (1460) sowie durch den Beginn der Papierherstellung (1433) und des Buchdruckes (1468).
Nach der Reformation beschränkte der Rat Mitte 16. Jh. die Zuwanderung von Glaubensflüchtlingen. Nur «Reiche und Kunstfertige» wurden geduldet. Gerade durch diese erhielt die Stadtwirtschaft erneute Impulse mit der Einführung des Speditions- und des Seidengewerbes. Damit einher ging auch, zwar gegen den Willen der Zünfte der Beginn einer Massenproduktion der Seidenbänder durch das Verlagssystem und später durch die «Bändelmühle».
Trotz der Einführung des nationalstaatlichen Merkantilsystems im 17. Jh. konnte die Seidenband-Produktion ausgeweitet werden. Die neuen «fabriquants – marchands» machten im 18. Jh. grosse Gewinne, die sie nun auch für Bankgeschäfte verwendeten. Die neuen, liberalen Ideen der 1762 gegründeten Helvetischen Gesellschaft fanden in Basel wenig Anklang. Eine Folge davon war die Kantonstrennung 1833. Durch diese verfestigte sich auch die
konservative Einstellung der Basler. Sie hielten weiter an der Form der Familiengesellschaft fest und fürchteten ein mögliches Industrieproletariat. Daher entwickelte sich neben der Maschinenindustrie die industrielle Produktion von Farben nur zögerlich. Unsere Zeitreise, welche zugleich auch die Bedeutung der Basler Zünfte widerspiegelt, endet mit dem Beginn des 1. Weltkrieges.

535 Seiten, gebunden, Fr. 65.00

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Die Altstadt von Grossbasel II, Profanbauten

Martin MöhleDie Kunstdenkmäler des Kantons Basel-Stadt, Bd. VIII
Martin Möhle

Band VIII der Reihe «Die Kunstdenkmäler des Kantons Basel-Stadt» behandelt die Profanbauten in der mittelalterlichen Altstadt Basels innerhalb der Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert, links des Stadtflusses Birsig. Er umfasst damit die Kernbereiche des mittelalterlichen Siedlungsbereichs ausserhalb des Münsterhügels.
Nahe der ehemaligen Stadtmauer, an der Petersgasse, dem Nadelberg und dem Heuberg befinden sich die grossen Höfe mit ihrer prächtigen Ausstattung aus der Gotik, der Renaissance und dem Barock. In der Talstadt und an den Hügelflankensind viele der schmalen, zumeist von Handwerkern errichteten Häuser in den letzten Jahrzehnten saniert worden, wobei hinter schmucklosen Fassaden manche Kostbarkeit an Wandmalerei oder Schnitzkunst aufgefunden wurde. Im Geschäftszentrum am Birsig wurde im 19. und 20. Jahrhundert viel verändert, doch führt der Kunstdenkmälerband auch hier zu den hervorragenden Baudenkmälern des Historismus.

520 Seiten mit 650 Abbildungen, gebunden, Fr. 110.00

Erscheint Mitte Dezember

Buchhandlung Vetter, Spalenvorstadt 5, 4051 Basel
Telefon 061 261 96 28, Fax 061 261 00 78
info@buecher-vetter.ch, www.buecher-vetter.ch

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Montag bis Freitag: 9 – 18.30 Uhr
Samstag 9 – 17 Uhr

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