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Kategorie: Buchtipps

Durch den Süden Frankreichs

von Manfred Hammes

Literatur, Kunst, Kulinarik

Wer je im Süden Frankreichs unterwegs war, wird es sofort gespürt haben: Dies ist ein gesegnetes Land. Hochkultur von den Römern bis heute, unerschöpflich in seiner mehr als 2000jährigen Geschichte, in seiner Schönheit und der Reichhaltigkeit des Lebensgenusses. Es ist eine Gegend, die suchterzeugend wirkt, nicht nur wegen der Annehmlichkeiten des alltäglichen „Savoir vivre“, sondern auch weil man bald mehr wissen will über die Zeugen der kulturellen Vergangenheit, die einem auf Schritt und Tritt begegnen. Dies umso mehr, als man spürt: Alle sind sie hier einmal gewesen, die großen Künstler und Schriftsteller aus ganz Europa, sei es als Reisende, Einwanderer oder Emigranten auf der Flucht. In der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts spielt der Süden Frankreichs deswegen eine besondere Rolle; Sanary-sur-mer entwickelte sich ab 1933 zu einem Zentrum des literarischen Exils, und da der „Midi“ nach Ausbruch des Krieges noch lange Zeit unbesetzt blieb, konnten sich viele von hier aus retten: per Schiff von Marseille oder durch Überquerung der Pyrenäen. Manfred Hammes geht all diesen Spuren nach: Das Rhonetal abwärts reisend, durch streift er die „mittäglichen Provinzen Frankreichs“ zwischen spanischer und italienischer Grenze. Er berichtet von Autoren und Künstlern, die geliebt, verfolgt oder gefeiert wurden, erzählt von geheimnisvollen Orten, die man nicht verpassen sollte, und gibt nebenher kulinarische Empfehlungen, die eine Südfrankreich-Reise vollends unvergesslich machen.

704 Seiten mit 1300 Abbildungen, Halbleinen, Fr. 34.00

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1913

Was ich unbedingt noch erzählen wollte

Florian Illies

Sie hätten sich gewünscht, dass das Buch ‚1913‘ von Florian Illies noch lange nicht zu Ende ist? Dem Autor ging es genauso. Seit Jahren hat er nach neuen aufregenden Geschichten aus diesem unglaublichen Jahr gesucht – und sie gefunden. So gibt es jetzt 271 neue Seiten mit vielen hundert weiteren aberwitzigen, berührenden, umwerfenden und bahnbrechenden Episoden aus diesem Jahr außer Rand und Band. Die genau da weitermachen, wo ‚1913. Der Sommer des Jahrhunderts‘ aufgehört hat.

304 Seiten, gebunden, Fr. 28.90

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Karl Barth

Ein Leben im Widerspruch

von Christiane Tietz

„Ein grauenerregendes Schauspiel für alle nicht Schwindelfreien“: So beschrieb der bedeutendste Theologe des 20.Jahrhunderts sein Denken. Christiane Tietz erzählt in dieser ersten deutschsprachigen Biographie seit Jahrzehnten Karl Barths Leben im Widerspruch – gegen den theologischen Mainstream, gegen den Nationalsozialismus und privat, unter einem Dach mit Ehefrau und Geliebter, im Widerspruch mit sich selbst. Ihr anschauliches Buch lässt einen der faszinierendsten Denker des letzten Jahrhunderts neu entdecken.

538 Seiten mit 50 Abbildungen, gebunden, Fr. 41.50

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Alfred Bodenheimer

Im Tal der Gebeine

Rabbi Kleins fünfter Fall

Rabbiner Gabriel Klein ist fassungslos: Seine reiche Tante Himmelfarb, die wie jedes Jahr aus Toronto zu Besuch gekommen ist, wird in ihrer Zürcher Wohnung vergiftet aufgefunden. Er muss der Sache auf den Grund gehen.

An Kommissarin Karin Bänziger vorbei ermittelt Klein, bis er selbst zum Verdächtigen wird. Reisen nach Wien und England führen ihn zu neuen, erschütternden Erkenntnissen über seine Verwandte – doch erst zurück in Zürich fügt sich alles zur Lösung des Falls zusammen.

192 Seiten, gebunden, Fr. 28.90

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Adel in der Schweiz

Wie Herrschaftsfamilien unser Land über Jahrhunderte prägten

von Andreas Z’Graggen

Sie heissen von Reding, de Chambrier, von Waldkirch oder von Salis – und sie haben die Geschicke unseres Landes während rund 500 Jahren massgeblich gelenkt. Doch die Rolle der zahlreichen Schweizer Adelsfamilien wurde in den Geschichtsbüchern bisher kleingeschrieben. Unser Geschichtsbild bedarf einer Korrektur: Die Eidgenossenschaft war nicht nur eine Volksrepublik von Bauern und Handwerkern. Vielmehr stand die Schweiz von den Habsburgern bis zum Untergang der Alten Eidgenossenschaft unter der Herrschaft einer aristokratischen Elite. Ihre Nachkommen machten Karriere in Politik, Diplomatie, Militär, Wirtschaft und Wissenschaft. In Interviews, Familiengeschichten und Anekdoten erzählt das Buch lebhaft von der Rolle adliger Frauen, von Herrschaftssymbolen, vom französischen Hof als Vorbild oder vom Kloster als Versorgungsanstalt für „überzählige“ Familienmitglieder.

240 Seiten mit ca. 150 Abbildungen, gebunden, Fr. 54.00

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Buchhandlung Vetter, Spalenvorstadt 5, 4051 Basel
Telefon 061 261 96 28, Fax 061 261 00 78
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